Eleonora Herder Szenische Künste

Press

Are you there. 

Eine intrikate und vielschichtige kleine Inszenierung … Are You There gibt denen, die ihr Land nicht mehr ertragen, in einer atmosphärisch dichten Inszenierung eine Stimme.“ Sylvia Staude, „Wer Spiel verliert“, Frankfurter Rundschau, 18.03.2017

 

Reales Geschehen und fiktionale Ergänzungen durchdringen einander, im ständigen Wechsel zwischen gesprochenen Passagen, eingeblendeten Landkarten und Videos entsteht bei aller Fragwürdigkeit dann eben doch das sehr glaubhafte und intensiv spürbare Dokument einer Flucht.“ Matthias Bischoff, „Durch den langen Tunnel der Balkan Route“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2017

“Beeindruckend die tolle technische Umsetzung der alltäglich-bizarren, doppelbödigen Geschichte …. Großes Lob für Jan Mechs Sounddesign aus Straßen-, Fahrten- und Basarszenen.” Marcus Hladek, „Bizarre Flucht aus Teheran“, Frankfurter Neue Presse, 24.03.2017

“Die Frage, ob der „als Flüchtling fremdgelabelte“ Iraner in der allgemeneinen Wahrnehmnung irgendwann wieder der Mensch Saeed werde oder ob er die Grenze, die er überwinden musste immer mit sich trage wolle die Performance aushandeln.” Marie-Sophie Adeoso, „Erzählte Fluchtrealität“, Frankfurter Rundschau, 15.03.2017

“Bist du da? Are you there? Ist die begleitende und leitende Frage an die Reisenden, die immer wieder durch die digitalen Kommunikationsmedien scheppert.” La Balzer, „Are you there“, Journal Frankfurt, Nr. 7 März 2017

 

 

Wo stehst du?

„Was bedeutet „Stadt für alle“? Darf man lange leer stehende Häuser, die der Stadt gehören, besetzen? Darf die Stadt sie polizeilich räumen lassen?“ (Janette Faure: „Frankfurter Stadtlabor unterwegs: Stadtführung mit Buch“, Bornheimer Wochenblatt, 24.08.2015)

 

„Schade, dass der Stadtführer auf dem linken Auge ziemlich blind ist. Insgesamt jedoch ist das spannende Experiment sehr gelungen. Das Buch ist gespickt mit klugen Zitaten von Alexander Kluge, Theodor Adorno und Roland Barthes. Der lesende Flaneur lernt seine Stadt tatsächlich mit anderen Augen und aus einem anderen Blickwinkel kennen.“ (Rainer Schulze: „Mit dem blauen Buch durch die Stadt“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2016)

 

 

„Für alle die Frankfurt einmal aus einer völlig neuen Perspektive betrachten wollen“(„Performance im Bethmannpark“, Frankfurt Rundschau, 14.08.2016)

 

„Das Buch leitet den Lesenden auf geheimen Wegen durch die Stadt und leitet ihn zugleich an, ,im Sinne eines aktivistischen Tourismus´ selbst Schritt für Schritt ein anderes Frankfurt zu machen.“(Esther Boldt: „Implantieren“, Journal Frankfurt Nr. 20/ 16)

 

Das neue Wiesbaden

„Die Frankfurt Künstlerin Eleonora Herder, die Bühnenbildnerin Sabine Born, die Prgrammierin Alla Poppersoni und ein Team von Sozialarbeitern der Kulturinitiative Schelmengraben Bunt haben diese Ausstellung die bereits in anderen Städten zu sehen war, auf lokale Gegebenheiten angepasst. Der Effekt ist verblüffend, doch sollte man Zeit und Konzentration mitbringen.“(Anja Baumgart Pietsch: „Alltag in Ernst Mays Hochhaus“, Wiesbadener Kurier, 16.11.2016)

 

 

“Die meisten Wiesbadener übrigens dürften auch nicht wissen, was eine Zwofadolei ist. Der berühmte Architekt Ernst May hatte das „Zweifamilienhaus mit Doppelleitung“, also eine „Zwofadolei“, in den zwanziger Jahren entworfen. Dass es sie nicht nur im „Neuen Frankfurt“ gibt, sondern auch in Wiesbaden, weit weg vom historischen Zentrum, am Schelmengraben in Dotzheim, hat Eleonora Herder mit Maria Isabel Hagen und Sabine Born zu einer Performance bewegt, mit der sie Bewohner des heutigen Schelmengrabens, die Thesen Mays und das Publikum vor einem hübschen Doppelhausmodell zusammenbringen.“(Eva Maria Magel: „Stücke auf dem Silbertablett. Die Hessischen Theatertage zeigen, was hiesige Bühnen können“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Juni 2015)

 

 

 

Poranny Spacer

„Herder und Wróblewski haben es geschafft die journalistische Geste des großen Reporters Kapuścisnki noch einmal zu wiederholen, die Maschine der Erinnerung noch einmal in Bewegung zu setzen und uns gleichzeitig auf sehr eigenen Fährten zurück in die Vergangenheit zu führen.“(Roman Pawlowski: „Warszawski Central Park“, Gazeta Wyborcza, Warschau 25.09.2015)

 

 

Site of fiction

“Das Projekt „Site of fiction“ verstört die Erwartungen des Publikums durch die geniale Form seiner Publikumsbeteiligung.”(Lukáš Jiřička: „Eleonora Herder. Site of fiction“, A2 Magazin, Prag 17.07.2013)

“Und die Tatsache, dass ich mich von anderen beobachtet fühle, führt auch zu einer Selbstbeobachtung meiner Aktionen, in der mir diese auf einmal wie gespielte Aktionen vorkommen. D.h. in gewisser Weise schaue ich mir dabei zu, wie ich mich vor unbekannten Zuschauern als Rolle spiele – was gleichzeitig die Frage aufwirft, ob ich dies nicht vielleicht auch in einem gewöhnlichen Zimmer, vermeintlich unbeobachtet, immer irgendwie tue.”(Dr. André Eiermann, Juli 2013.)

 

„Eine einzigartige Theatererfahrung.“( Vera Zimmermann: „Theater ganz anders: Rätsel, Snack und Spiele“, Oberhessische Presse, 25.06.2013)

 

Ola Nocturna

„Bei Bewegung einzelner Musiker durch den Raum gewannen sie eine dreifache Präsenz: als Liebhaftige, als Schattenentwurf im Scheinwerferlicht und zusätzlich noch einmal als filmissche Projektion.“(Elisabeth Risch: „Jenseits der Gemütlichkeit“, 08.02.2011, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

“Vasquéz’ Stück arbeitet raffiniert mit Projektionen, Videos und Verwirrungs-Effekten (Eleonora Herder, Arne Köhler) und gestaltet das Thema des Verschwindens in der Zeit mit klug eingesetzter Technik.”(Hans Jürgen Linke: „Rückweg in die Mitte“, Frankfurter Rundschau, 08.02.2011)

 

LULU. To all our lovers.

“Das Stück hat nicht nur eine Besonderheit aufzuweisen, sondern ist gespickt mit einer Vielzahl von Ideen, Kreativität und technischem Einfühlungsvermögen für die erfolgreiche Umsetzung der aufwendigen Produktion. Ein Phänomen ist sicherlich der Ort des Schauspiels. Denn die Besucher befinden sich nicht im gleichen Raum mit den Akteuren. Sie sind noch nicht einmal im selben Haus.”(„Theater- Thriller mit ungewöhnlicher Spielstätte“, Gießner Allgemein Zeitung, ,25.07.2011)

 

 

“Unter der Regie von Eleonora Herder und Falk Rößler ist ein Drama mit abwesender Protagonistin entstanden. Die Figur der Lulu verstehen sie als postmodernen Zustand einer Gesellschaft, die sich als Gemeinschaft aufgegeben hat. Es geht vielmehr darum, sich so zu inszenieren, dass die Blicke und Beurteilungen der anderen die eigene Persönlichkeit ausmachen. Der Blick des anderen definiert uns, die ständige Beobachtung stellt die Persönlichkeit erst her.”(Fiona Sara Schmidt: „Voyeurismus als Theaterkonzept“, Gießner Zeitung, 25.07.2011)